Das Ausbildungswochenende am 19. + 20. Juni verfolgte mehrere Ziele. Zum einen schulten die Teilnehmer in verschiedenen Stationen ihre praktischen Fähigkeiten an Gerät und Ausstattung bei der Rettung von Personen. Zum anderen stand Teamarbeit und effektive Führung auf der Agenda.
An drei Stationen machten fiktive verletzte Personen die Rettung aus großer Höhe erforderlich. Neben der Auswahl der geeigneten Rettungsmethode wurde das Hauptaugenmerk auf den korrekten Eigenschutz sowie eine patientengerechte und zügige Rettung gelegt. Es wurden mit dem Leiterhebel und einem Delta-Ausleger geübt.
In einer weiteren Station musste das Team eine mit Wasser gefüllte Wanne auf einer Krankentrage mit möglichst wenig Wasserverlust durch einen Trainingsparcours befördern. Nur mit Teamwork, exakten Absprachen und guter Führung durch den Truppführer gelang diese anspruchsvolle Aufgabe.
Alle Teilnehmer und Ausbilder zogen ein durchweg positives Fazit über die Übung sowie das neue Gelände. Die Ergebnisse wurden im Detail dokumentiert und werden in der Nachbereitung auch in die weiteren Ausbildungsdienste im Ortsverband einfließen.
Parallel zum Übungsbetrieb wurde am Samstagnachmittag zusammen mit Jens-Olaf Sandmann - Referatsleiter Einsatz und stellvertretender Landesbeauftrager im Landesverband Baden-Württemberg - die Zeit zur Erkundung des Geländes für künftige THW-Dienste genutzt. Neben umfassenden Übungsmöglichkeiten für die Bergungsgruppen bietet das Gelände auch vielfältige Übungsoptionen für unsere Fachgruppen Wassergefahren und Wasserschaden/Pumpen sowie andere Fachgruppen im THW.